Natur – Umwelt- Klima. Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Naturschutz beim Freiburg Trailrun

Der Freiburg Trailrun findet mitten im Schwarzwald statt – einem wertvollen Naturraum, den wir respektieren und schützen.

Unser Grundsatz: Wir laufen hier zu Gast.

Unser 10-Punkte-Naturkodex

1

Wir bleiben auf den Wegen

Die Strecke verläuft zu 100 % auf bestehenden Wegen. Off-Trail-Laufen und Abkürzungen sind beim Freiburg Trailrun tabu.

2

Kein Lärm im Wald

Keine Musik, keine Lautsprecheranlagen im Wald, kein Party-Charakter auf den Trails – wir halten den Schwarzwald bewusst leise.

3

Keine Nacht- und Dämmerungsläufe

Start und Ziel liegen im Hellen. Es gibt keine Nacht- oder Stirnlampenpassagen und keine zusätzliche Beleuchtung im Wald.

4

Begrenzte Teilnehmerzahl

Wir setzen auf kleine, gut steuerbare Startfelder statt auf Masse. So reduzieren wir Belastung und Eingriffe.

5

Null-Müll-Prinzip

Kein Einweg im Wald: eigene Softflasks, keine Gel-Verpackungen entlang der Strecke und klare Müllzonen im Start-/Zielbereich.

6

Rückstandsfreie Markierung

Wir nutzen wiederverwendbare Markierungen und bauen alles direkt nach der Veranstaltung vollständig zurück.

7

Keine Infrastruktur im Wald

Verpflegung, Zelte, Technik und Treffpunkte bleiben an gut angebundenen Bereichen – nicht tief im Wald.

8

Kompensieren & Reinvestieren

Den unvermeidbaren Impact unserer Veranstaltung gleichen wir durch gezielte Maßnahmen aus: CO₂-Kompensation, Unterstützung lokaler Aufforstungsprojekte, Nistkästen-Initiativen, Umweltbildungsangebote und die Förderung von Trailpflege im Schwarzwald.

9

Respekt vor Mensch & Natur

Wandernde, Radfahrende, Forst und Jagd haben Vorrang. Wir laufen rücksichtsvoll, überholen fair und nehmen Rücksicht auf andere Nutzungen.

10

Code of Conduct für alle

Der Naturkodex ist verpflichtender Bestandteil der Teilnahmebedingungen. Nur wer ihn akzeptiert, steht beim Freiburg Trailrun an der Startlinie.

Unsere theoretischen Leitlinien für Naturschutz

Der Freiburg Trailrun versteht sich als Trailrunning-Event, das Naturerlebnis und Naturschutz bewusst zusammen denkt. Grundlage sind klare Leitlinien, an denen wir Planung, Kommunikation und Entscheidungen ausrichten.

  • Vorsorgeprinzip: Belastungen vermeiden, bevor Probleme entstehen – nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist.
  • Wegegebundenheit: Der Schwarzwald bleibt Lebensraum, kein Spielplatz. Wir nutzen nur bestehende Wege.
  • Verhältnismäßigkeit: Kleine, gut kontrollierbare Veranstaltung statt Großevent mit maximaler Reichweite.
  • Leise Nutzung: Naturerlebnis braucht Ruhe. Der Freiburg Trailrun verzichtet bewusst auf akustische Dauerbeschallung im Wald.
  • Kooperation statt Konfrontation: Wir suchen aktiv den Austausch mit Behörden, Forst und regionalen Partner:innen.
  • Transparenz: Unser Umgang mit Natur- und Ressourcenschutz ist offen einsehbar und wird klar kommuniziert.
  • Lernen & Weiterentwickeln: Feedback von Behörden, Teilnehmenden und Partner:innen fließt in kommende Ausgaben ein.
Aus diesen Leitlinien leiten wir alle konkreten Maßnahmen ab – von der Streckenplanung über Markierung und Logistik bis hin zum Verhalten der Teilnehmenden auf den Trails.

Was wir konkret tun – Naturschutz in der Praxis

Aus den theoretischen Leitlinien entstehen klare, überprüfbare Maßnahmen. So bleibt Naturschutz nicht nur eine Idee, sondern wird Teil des Event-Designs.

1. Planung & Streckenführung

  • Abstimmung der Routen mit Forst und Naturschutzbehörden, bevor die Strecke final veröffentlicht wird.
  • Nutzung von bestehenden Wanderwegen und Forstwegen – keine Off-Trail-Passagen und keine künstlich angelegten Trails.
  • Begrenzte Teilnehmendenzahl und Startblöcke mit Abstand, um Gruppenverdichtungen zu vermeiden.
  • Verlagerung von Start-/Zielbereich an gut erreichbare, infrastrukturell geeignete Orte im Stadtraum.

2. Durchführung am Eventtag

  • Start nur bei Tageslicht, Zielschluss vor der Dämmerung – keine Nacht- oder Stirnlampenabschnitte.
  • Kein Einsatz von Musik- oder Beschallungsanlagen im Wald, keine Moderation entlang der Strecke.
  • Klare Hinweise an alle Teilnehmenden zum Verhalten im Wald (Überholen, Begegnungen, Tore, Viehweiden).
  • Keine Zuschauer:innen-Hotspots im Wald – das Event konzentriert sich auf Start/Ziel und stadtnahe Bereiche.

3. Markierung & Logistik

  • Wiederverwendbare Markierungselemente (z. B. Stoffbänder, Schilder) statt Einweg-Plastik.
  • Vollständiger Rückbau der Markierung direkt nach der Veranstaltung, dokumentiert durch Strecken-Checks.
  • Logistik und Materialtransport über bestehende Zufahrten – keine Fahrten quer durch den Wald.
  • Verpflegungsschwerpunkte an gut zugänglichen Punkten, möglichst nahe an Infrastruktur.

4. Müll & Eigenverantwortung

  • Verzicht auf Einwegbecher auf der Strecke – eigene Trinksysteme gehören zur empfohlenen Ausrüstung.
  • Klare „No-Littering“-Regel: Wegwerfen von Müll führt zur Disqualifikation.
  • Zusätzliche Kontrollen nach dem Event auf markierten Abschnitten, um mögliche Rückstände zu sammeln.

5. Kompensation & Reinvestition

  • CO₂-Kompensationsprojekte für den unvermeidbaren Impact der Veranstaltung.
  • Unterstützung lokaler Aufforstungsprojekte und Waldumbau-Initiativen.
  • Ausrüstung von geeigneten Bereichen mit Nistkästen und Strukturen zur Förderung der Artenvielfalt.
  • Kooperation mit Umweltbildungsprojekten, die Naturbewusstsein und verantwortungsvolle Nutzung des Waldes stärken.
  • Beiträge zur Trailpflege gemeinsam mit lokalen Partner:innen und Initiativen.
Unser Anspruch: Der Freiburg Trailrun soll Natur nicht nur respektieren – sondern aktiv stärken.
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